Free inquiry for qualification program

STARTEN

Visa application information

This page will be translated soon.

Hier finden Sie Hintergrundinformationen, die Ihnen helfen können die Anlagen für Ihren Visumsantrag korrekt zusammenzustellen. Die Anlagen sind immer wie folgt aufgebaut:


▼ Finanzieller Nachweis


Darlegung der Plausibilität:

▼ Motivationsschreiben

▼ Lebenslauf

▼ Sprachliche Vorkenntnisse

▼ Qualifizierungsplan (Kursanmeldung bei der FIA)

▼ Anerkennungsverfahren (Approbationsantrag)

▼ Stellensuche aus dem Ausland

Wichtiger Hinweis: Es ist unser Anliegen die Inhalte unserer Informationen stets inhaltlich richtig und aktuell zu halten. Da sich die Gegebenheiten bei den einzelnen Botschaften oder Konsulaten in Einzelheiten voneinander unterscheiden, ist es jedoch unerlässlich, dass Sie die Informationen für Ihre persönliche Situation auf der Webseite der für Sie zuständigen Botschaft verifizieren und ergänzen oder dort persönlich erfragen.

Finanzieller Nachweis

Sie müssen die Sicherung Ihres Lebensunterhalts nachweisen. Dafür gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:

 

Sperrkonto

In diesem Verfahren ist bei einem Deutschen Geldinstitut ein sogenanntes Sperrkonto zu eröffnen. Folgende Anbieter bieten nach Kenntnis des Auswärtigen Amtes aktuell deutschlandweit Sperrkonten an:

  • Fintiba
  • Coracle
  • Deutsche Bank
  • X-Patrio

Hierbei ist die Gesamtsumme von mindestens 10.332 € (für 1 Jahr) zuzüglich anfallender Bankgebühren in Deutschland auf dem Sperrkonto einzuzahlen. Von diesem Betrag darf monatlich maximal über 861 € verfügt werden.

Zusätzlich müssen die Kurskosten der Qualifizierung abgedeckt sein (z.B. Beleg einer Vorauszahlung oder einer Ratenzahlungsvereinbarung mit der FIA).

 

Verpflichtungserklärung (Bürgschaft)

In diesem Verfahren ist von einem in Deutschland wohnhaften Sponsor (z.B. Verwandter) eine Verpflichtungserklärung bei der für dessen Wohnort zuständigen Ausländerbehörde abzugeben. Die Bonität (Zahlungsfähigkeit) des Sponsors wird von der Ausländerbehörde geprüft (über 5 Jahre, mit Lohnnachweis und Mietvertrag).

 

Stipendium

Falls sie ein Stipendium erhalten haben können Sie den Beleg dafür als Finanzierungsnachweis dem Antrag anfügen.

Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben sollten Sie in jedem Fall selber mit Ihren eigenen Worten verfassen. Ihre konkreten persönlichen Ziele müssen deutlich daraus hervorgehen. Wenn Sie deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau bis A2 haben, sollten Sie das Motivationsschreiben auf Englisch verfassen. Ab Sprachkenntnissen von B1 aufwärts verfassen Sie das Schreiben auf Deutsch. Es muss wie folgt aufgebaut sein und sollte eine Din A4 Seite nicht wesentlich überschreiten:

 

1) Anrede, Vorstellung, Einleitung

  • Anrede („Sehr geehrte Damen und Herren“)
  • Nennen Sie Ihren Namen, Beruf und Heimatland. Schreiben Sie kurz, warum Sie Ihren Beruf erlernt haben und mit welcher Note Sie abgeschlossen haben.
  • Wenn Sie schon deutsche Sprachkenntnisse erlernt haben, schreiben Sie auf welchem Niveau, und dass Sie das Sprachzeugnis Ihrem Antrag beigelegt haben.
  • Beschreiben Sie Ihr Hauptziel: Dass Sie in Deutschland die Approbation beantragen um dort in Ihrem Beruf arbeiten zu können.

 

2) Prozess der Berufsanerkennung

  • Formulieren Sie den Prozess der Berufsanerkennung. Sie erhalten Informationen z.B. auf der Webseite anerkennung-in-deutschland.de (in verschiedenen Sprachen).
  • Erklären Sie wieso Sie einen Sprachkurs bei der FIA besuchen möchten: Beschreiben Sie, dass Sie Sprachkurse für die berufliche Anerkennung in Deutschland benötigen, damit Sie daran anschließende fachsprachliche und fachliche Kurse verstehen können. Sie können auch auf das Visum §16f eingehen: Man kann es beantragen, wenn noch Sprachkenntnisse fehlen. In Deutschland können Sie dann nach den Sprachkursen und mit dem Bescheid der Approbationsbehörde den Aufenthaltstitel §16d beantragen.
  • Wenn Sie Ihren Approbationsantrag in Deutschland schon gestellt haben, schreiben Sie darüber und erklären, dass Sie schon eine Eingangsbestätigung erhalten und Ihrem Antrag beigelegt haben.

 

3) Ihre beruflichen Ziele

  • Wie stellen Sie sich Ihre Karriere in Deutschland vor? Wenn Sie bereits praktische Erfahrungen in Ihrem Beruf gewonnen haben, dann beschreiben Sie diese.
  • Wenn Sie Ihre Karriere im Heimatland abgebrochen haben: Sie können schreiben, dass Ihre bisherigen Tätigkeiten von der Berufskammer in Deutschland teilweise oder komplett anerkannt werden können.
  • Nennen Sie potentielle Arbeitgeber in Deutschland, mit denen Sie sich schon in Verbindung gesetzt haben, und schreiben Sie, wenn diese schon Interesse bekundet haben sie zukünftig einzustellen.

 

4) Warum in Deutschland arbeiten?

  • Schreiben Sie warum Sie in Deutschland arbeiten möchten:  Was ist an der beruflichen Situation in Deutschland besser als in Ihrem Herkunftsland?
  • Welche Spezialisierungen interessieren Sie in Deutschland? Welche Kliniken oder Praxen im zuständigen Bundesland (wo Sie Ihren Approbationsantrag gestellt haben) bieten Ihnen dafür gute Möglichkeiten?

 

5) Familiäre und finanzielle Situation

Legen Sie kurz dar, wie Sie Ihren Lebensunterhalt und die Kosten für Ihre Kurse finanzieren. Werden Sie von Ihrer Familie finanziell unterstützt? Haben Sie schon Kurse bezahlt oder haben Sie eine Ratenzahlung dafür vereinbart?

 

6) Abschluss

Mit einem kurzen Satz schließen Sie Ihr Schreiben ab, z.B.:

  • Ich hoffe, dass ich Sie von meiner Motivation überzeugen konnte.
  • Mit freundlichen Grüßen
  • Vorname Nachname

Lebenslauf

Der Lebenslauf sollte in jedem Fall übersichtlich und gut strukturiert aufgebaut werden. Geben Sie Ihre Daten möglichst lückenlos an und achten Sie auf eine korrekte Rechtschreibung. Sollten Sie unsicher sein, lassen Sie den Lebenslauf von einer bekannten Person oder einem Dienstleister (z.B. Übersetzer) Korrektur lesen. Sie werden diesen Lebenslauf auch für den Approbationsantrag und bei der Suche nach einer Interessensbekundung oder einer Stellenzusage bei potentiellen Arbeitgebern brauchen – ein gut verfasster Lebenslauf steigert Ihre Erfolgsaussichten bei allen Schritten Ihrer beruflichen Anerkennung in Deutschland!

Wenn Sie deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau bis A2 haben, sollten Sie den Lebenslauf auf Englisch verfassen. Ab Sprachkenntnissen von B1 aufwärts verfassen Sie ihn auf Deutsch. Er muss wie folgt aufgebaut sein und sollte zwei Din-A4-Seiten nicht wesentlich überschreiten.

Achten Sie auf die Form: Ein Lebenslauf ist immer stichpunktartig aufgebaut. Mit den Standardschriften Times New Roman und Arial macht man nichts falsch. Etwas schicker und moderner sind serifenlose Schriftarten wie Helvetica oder Lato. Die Schriftgröße sollte nicht kleiner als 10 Punkt und nicht größer als 12 Punkt sein. Wählen Sie ein schlichtes und übersichtliches Layout. Farbige Rahmen, Grafiken oder Unterstreichungen lenken nur ab.

 

Kopf

  • Überschrift: „Lebenslauf“ oder „Curriculum Vitae“
  • Professionelles Bewerbungsfoto (in der Ecke rechts oben einfügen)
  • Persönliche Angaben: Name / Geburtsort und -datum / Staatsangehörigkeit / Adresse / Telefonnummer und E-Mail-Adresse

 

Hauptteil

  • Studium: Art des Studiums, Name der Uni, Datum des Examens, Examensnote
  • Promotion: Titel der Doktorarbeit, Name des Instituts, Name der Doktormutter oder des Doktorvaters
  • Veröffentlichungen (falls vorhanden)
  • Kongresse und fachliche Fortbildungen
  • Stipendien und Preise
  • Klinische Erfahrung / Berufserfahrung: Praktisches Jahr und Famulaturen / berufliche Tätigkeiten, mit Nennung des Fachs und der Klinik oder Praxis
  • Sprachkenntnisse: Mit Kennzeichnung der Muttersprache, verhandlungssicher, fließend. Falls Sprachzeugnisse dazu vorliegen (z.B. Deutsch A2), sollten diese genannt werden.
  • Außeruniversitäres und soziales Engagement (wenn vorhanden)
  • Auslandsaufenthalte: Nur mit Bezug zum Studium, also Auslandssemester, Auslandsfamulaturen und Auslandstertiale oder Reisen, die zur Sprachbildung durchgeführt wurden.

 

Abschluss

  • Unterschrift mit Ort und Datum: Ort und Datum werden über der Unterschrift gelistet, das heißt die Unterschrift steht ganz unten. Bei einem digitalen Lebenslauf ist es ausreichend, wenn die Unterschrift als Scan beigefügt wird. 

Hinweise

Es ist keine Pflicht mehr, ein Bewerbungsfoto beizufügen. Die amerikanische Form der anonymisierten Bewerbung ohne Foto ist zumindest in der Gesundheitsbranche in Deutschland aber noch nicht sehr verbreitet. Daher raten wir dazu ein gut gemachtes Foto im Lebenslauf einzufügen.

Bei der Telefonnummer am besten die Mobilnummer angeben um sicherzugehen, dass keine anderen Personen wichtige Anrufe entgegennehmen. Melden Sie sich immer mit Vor- und Nachnamen. Wenn Sie einen Anrufbeantworter oder eine Mailbox aktiviert haben, prüfen Sie noch einmal den Text und passen ihn gegebenenfalls an.

Wählen Sie eine gut gestaltete E-Mail-Adresse, z.B. aus Ihrem Vor- und Nachnamen. Spitznamen, Phantasienamen oder Zahlenreihen sind eher ungeeignet. Im Zweifel legen Sie sich für diesen Zweck eine neue E-Mail-Adresse an.

Nicht mehr zu den persönlichen Angaben gehören Familienstand, die Nennung von Eltern und Geschwistern oder die Glaubenszugehörigkeit.

Die Schulbildung muss nicht genannt werden.

Famulaturen und Hospitationen müssen im Lebenslauf nicht unbedingt angegeben werden. Wenn bereits genug praktische klinische Erfahrung gesammelt wurde, sollte man diese Angaben weglassen. Bewirbt man sich jedoch als Berufseinsteiger auf ein Fachgebiet, in dem man bereits famuliert oder hospitiert hat, ist die Angabe sinnvoll, da sie die Praxiserfahrung und die Motivation für das angestrebte Fachgebiet stärkt.

Als letzten Punkt im Hauptteil können Sie auch Interessen nennen, die Sie persönlich ausmachen und interessant machen. Aber nennen Sie keine Gefahrensportarten wie Freeclimbing oder Basejumping und nicht mehr als 4 Punkte. Vorteilhaft ist es, Ihre Interessen zu nennen, wenn diese einen Bezug zu Ihrem Beruf haben. Sie können den Punkt dann auch „Berufsbezogene Interessen“ nennen.

Im Abschluss wird auf eine Grußformel verzichtet.

Sprachliche Vorkenntnisse

Wenn Sie ein anerkanntes Sprachzeugnis (Deutsch nach GER) haben, fügen Sie dieses in den Anlagen bei. Wenn das Zeugnis nicht auf Deutsch vorliegt, muss dieses von einem anerkannten Übersetzer auf Deutsch übersetzt und von der Botschaft beglaubigt und / oder legalisiert werden. Vorhandene und nachweisbare Deutschkenntnisse sind in jedem Fall vorteilhaft für die Erteilung eines positiven Visumsbescheids. Auch wenn Sie zum Zeitpunkt des Visumsantrages Deutsch lernen, aber noch kein Zeugnis haben, sollten Sie das in Ihrem Motivationsschreiben erwähnen.

Qualifizierungsplan (Kursanmeldung bei der FIA)

Wenn Sie sich bei der FIA für eine Qualifizierung angemeldet und die Kurse bezahlt oder angezahlt haben, erhalten Sie eine Anmeldebestätigung, eine Vertrags- und eine Zahlungsbestätigung. Diese Dokumente enthalten Ihren individuellen Qualifizierungsplan und müssen dem Antrag als Anlage beigefügt werden.

Anerkennungsverfahren (Approbationsantrag)

Bevor Sie ein Visum beantragen, sollten Sie einen Approbationsantrag stellen. In Deutschland darf man nur in einem akademischen medizinischen Beruf arbeiten, wenn man eine Approbation (= staatliche Zulassung) hat. Diese Zulassung muss man als Arzt, Zahnarzt oder Apotheker mit ausländischem Abschluss bei einer deutschen Approbationsbehörde beantragen.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie bei einem Visumantrag eine Eingangsbestätigung der Approbationsbehörde einreichen, um glaubhaft zu machen, dass Sie in Ihrem Beruf in Deutschland arbeiten wollen.

Stellensuche aus dem Ausland

Für den Visumsantrag trägt es positiv zu Ihrer Glaubhaftmachung bei, wenn Sie eine Stellenzusage oder eine Interessensbekundung eines deutschen Arbeitgebers vorweisen können. (Eine Interessensbekundung ist eine Bestätigung des Interesses, Sie nach Erhalt Ihrer Approbation anzustellen, ohne eine Stelle fest zuzusichern.) Aber auch wenn Sie sich noch im Bewerbungsprozess befinden, ist es sinnvoll die Kommunikation mit potentiellen deutschen Arbeitgebern zu dokumentieren (z.B. die entsprechenden E-Mail-Verläufe auszudrucken) und dem Visumsantrag als Anlage beizufügen. Auch wenn Sie keine Zusagen erhalten, dokumentieren Ihre Anfragen bei den Arbeitgebern Ihr Bemühen, selbstständig eine Stelle zu finden.

 

Schritt 1

Bereiten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vor. Diese sollten Sie auf Deutsch verfassen. Achten Sie auf eine klare Gliederung und fehlerfreie Schreibweise. Sollten Ihre Deutschkenntnisse dafür nicht ausreichen, können Sie sich hier von Bekannten oder einem Übersetzer aushelfen lassen. Die Unterlagen beinhalten:

  • Lebenslauf (Hinweise und Hilfestellung finden Sie weiter oben auf dieser Seite)
  • Anschreiben (erklären Sie darin, warum Sie an der Stelle interessiert sind und nennen Sie Ihre Erfahrungen und Qualifikationen)
  • Anlagen (übersetztes Diplom und falls vorhanden Sprachzeugnisse, qualitativ gute Scans ohne Werbeschriften an den Rändern)

 

Schritt 2

Suchen Sie nach ausgeschriebenen Stellen auf Online-Plattformen oder auf den Webseiten von Kliniken oder Praxen, die für Ihre Karrierepläne besonders interessant sind (z.B. aufgrund von Fach- oder Forschungsgebieten). Bei für Sie besonders interessanten Arbeitgebern können Sie sich auch initiativ bewerben, falls Sie dort keine offenen Stellen finden.

In Deutschland herrscht besonders im ländlichen Raum ein Mangel an Fachkräften. Dort einen interessierten Arbeitgeber zu finden, ist deutlich wahrscheinlicher, als wenn Sie sich in einer großen Stadt bei einem Universitätsklinikum bewerben.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl allgemeiner Online-Plattformen zur Stellensuche:

Beachten Sie unbedingt, sich nur in dem Bundesland zu bewerben, in dem Sie auch Ihren Approbationsantrag gestellt haben oder noch stellen werden!

 

Schritt 3

Wenn Sie passende Stellen gefunden haben, schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an die Personalabteilung oder, falls gefordert, laden Sie diese auf dem Stellenportal der Webseite hoch.

Warten Sie nicht erst die Antwort der ersten Bewerbung, sondern bewerben Sie sich parallel bei mehreren Arbeitgebern.

 

Schritt 4

Wenn der Arbeitgeber an Ihnen interessiert ist, wird er sich bei Ihnen melden und Sie zu einem Vorstellungsgespräch per Telefon oder Videokonferenz einladen.